VJBO Konzert 2019 in St. GeorgenHeinrich Glunz, der Präsident des Blasmusikverbandes Schwarzwald-Baar, betonte bei seiner Begrüßung in der vollbesetzten Stadthalle in St. Georgen, dass das VJBO kein Eliteorchester sei. Es ist ein Auswahlorchester, dessen Jugendliche ihr hervorragendes Spielen und Wissen in die Vereine der Städte und Gemeinden des Verbands übertragen. Dieses Können des VJBO konnten die Gäste dann auch im Programm unter Orchesterleiter Alexander Beer erleben, der ein „skandinavisches Programm“ präsentierte. Bei „Chess“ stammte die Musik von dem ABBA-Komponisten Duo Ulvaeus/Andersson. Die Zuhörer konnten ein musikalisch hervorragend abgestimmtes Orchester erleben, das in begeisternder Art und Weise den Kampf der Schachmeister musikalische umsetzte. Mit dem „Einzugsmarsch der Bojaren“ von Johann Halvorsen und der „Aladdin-Suite“ von Carl Nielsen präsentierte das VJBO weitere nordische Komponisten. Mit dem berühmten norwegischen Marschklassiker „Valdres“, erklangen zum Schluss des Programms noch einmal sehr feine und präzise gespielte nordische Melodien.

Der Doppelkonzertpartner, das Kreisverbandsjugendblasorchester Rottweil-Tuttlingen unter Leitung von Rudolf Barth, stellte sein Programm unter das Motto „Lebensfreude“. In den Stücken „La Corona d’Italia“ (Italien)  oder dem Trompeten-Solo „El Sol de Sevilla“ aus Spanien sowie „Fiddler on the Roof“ (Anatevka) spielte Rudolf Barth Stücke aus allen Weltregionen. Mit „Caribbean Symphonette“ von Franco Cesarini schloss das KVJBO das Programm ab. Hier konnten die Zuhörer noch einmal die Lebensfreunde hautnah erleben. Die karibischen Tänze in wurden in komplizierten Rhythmen homogen, präzise und dennoch locker dem begeisterten Publikum präsentiert.

Alexandra Götz, die Vorsitzende der Bläserjugend Schwarzwald-Baar, bedankte sich am Schluss bei allen Beteiligten und würdigte insbesondere das große Engagement der beiden Orchesterleiter.

Bilder VJBO Konzert 2019 in St. Georgen

Bilder KVJBO

VJBO Konzert 2019 St. GeorgenIn einem Doppelkonzert am Sonntag, 7. April 2019 begegnen sich die beiden Verbandsjugendblasorchester Schwarzwald-Baar (VJBO) und das Kreisverbandsjugendblasorchester Rottweil-Tuttlingen (KVJBO). Das Konzert findet in der Stadthalle St. Georgen statt und dauert zwei Stunden. Der Eintritt kostet 9 Euro. Schüler und Studenten zahlen 5 Euro.
Zu Beginn eines skandinavischen Programms spielt das VJBO Schwarzwald-Baar unter seinem Dirigenten Alexander Beer den „Einzugsmarsch der Bojaren“
 von Johann Halvorsen (Norwegen). Diese Musik eröffnet nicht nur das Konzert, sondern ist auch zugleich ein wunderbarer Einstieg in die folgende „Aladdin-Suite“ von Carl Nielsen. Dieser stammte zwar aus Dänemark, entführt aber in den Suiten-Sätzen in orientalisch-exotische Welten. Ein Exportschlager aus Schweden war das Musical „Chess“, das eine Geschichte um zwei Schachspieler aus Russland und den USA in Zeiten des Kalten Krieges erzählt. Die Musik stammt vom ABBA-Komponisten Duo Ulvaeus/Andersson, das sich anders als erwartet von einer sehr sinfonischen Seite zeigt. Vor der Pause erklingt wie zu Beginn noch einmal ein Marschklassiker aus Norwegen - der berühmte Konzertmarsch „Valdres“ von Johann Hanssen.

In der zweiten Konzerthälfte tritt das KVJBO unter der Leitung von Rudolf Barth auf und eröffnet mit dem klangvollen Originalwerk „La Corona d’Italia” (Gioachino Rossini). Mitreißend geht es zu in den sinfonischen Tänzen von Jerry Bock aus dem alten, erfolgreichen Broadway-Musical „Fiddler on the Roof“ (Anatevka). Südliche Klänge aus Spanien und drei Trompetensolisten werden in „El Sol de Sevilla” von Bertrand Moren zu hören sein. Er ist ebenso Schweizer wie sein Landsmann Franco Ceserini, dessen neues Werk „Caribbean Symphonette” den Konzertabend abrunden wird.

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Verbandsversammlung 2019 in GeisingenDie Stadtmusik Geisingen eröffnete mit Traditionsmärschen die Verbandsversammlung des Blasmusikverbandes Schwarzwald-Baar. Bürgermeister Walter Hengstler stellte Geisingen, die Stadt an der jungen Donau vor. Als  1. Vorsitzender der Stadtmusik konnte er auch gleichzeitig deren Aktivitäten und die umfangreiche Jugendausbildung der Bläserschule Geisingen präsentieren.
Landrat Sven Hinterseh dankte für die Einladung und hob einmal mehr hervor, dass ein Gemeindeleben ohne Blasmusik im Süddeutschen Raum nur schwer vorstellbar ist. Er legte den Musikkapellen den Quellenlandmarsch ans Herz, dessen Komposition vom Landratsamt beauftragt worden ist.
Präsident Glunz berichtet von einem weiterhin hohen Mitgliederstand. 5493 Musiker aus 68 Vereinen spielen unter dem Dach des Blasmusikverbandes. Blasmusik sei weitaus mehr als Kameradschaft und Freizeitgestaltung. Die Verein leisten musikerzieherische Arbeit. Dort nehmen Kooperationen unter den Vereinen zu. Heinrich Glunz stellte eine hohe Qualität bei Konzerten und Veranstaltungen fest und warb dafür, diese lebendigen und ansprechenden Veranstaltungen beizubehalten und auszubauen.
Alexandra Götz, Vorsitzende der Bläserjugend, konnte mit 182 abgelegten JMLA Bronze Absolventen auf gestiegene Zahlen verweisen. Die Zahlen für Silber verringerten sich jedoch. Hervorragend nannte sie die Anzahl von 18 Leistungsabzeichen in Gold und deren musikalische Qualität.
Das VJBO befindet ich im Umbruch. Dirigent Alexander Beer leiste dort sehr gut Arbeit mit dem VJBO und stehe neben dem Dirigentenamt den Jugendlichen auch als Förderer und Mentor zur Verfügung.

Einstimmig konnte die neue Satzung verabschiedet werden, welche modernisiert und DSGVO konform gestaltet worden ist.
Astrid Heider wurde als stellvertretende Jugendleiterin verabschiedet. Philipp Layer wurde als Nachfolger gewählt.
Heinrich Glunz konnte, Alexandra Götz für 20 Jahre unermüdliche Arbeit im Blasmusikverband ehren.

3 Fragen an Philipp GrießhaberArtikel mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift "Die Blasmusik".

In den vergangenen beiden Jahren wurden Sponsorengelder und Spendenmittel explizit dafür verwendet, benachteiligten Kindern die Teilnahme am BDB-Musikcamp zu ermöglichen. Mehrere Kinder konnten dank dieser Spender eine unbeschwerte Woche im Musikcamp in Rust erleben, im großen Orchester musizieren, Freundschaften schließen und das Camp-Feeling genießen. Einer der Spender ist ein junger Musiker, der das Musikcamp aus eigener Erfahrung kennt und seinen ersten Lohn nach der Ausbildung sinnvoll für einen guten Zweck einsetzen wollte. Über seine Beweggründe sprach Philipp Grieshaber mit unserer Redakteurin Martina Faller.

blasmusik: Welche Rolle spielt Musik in Deinem Leben?
Philipp: Musik begleitet mich in meinem Leben eigentlich schon immer. In meiner Familie machen alle Musik: Meine Mutter spielt Klarinette und Saxophon, mein Vater Tenorhorn, Posaune und Tuba und meine Schwester Trompete. Und ich selber spiele schon über zehn Jahre lang Waldhorn, nachdem ich zuvor ein Jahr Blockflöte gespielt habe. Inzwischen nimmt die Musik einen großen Teil meiner Freizeit ein. Ich spiele nicht nur im eigenen Verein in der Jugendkapelle und im Hauptorchester, sondern helfe jetzt in der Vorweihnachtszeit bei Nachbarvereinen aus und spiele im Prinzip fast jedes Wochenende ein Konzert. Vor etwa eineinhalb Jahren habe ich außerdem wieder angefangen, Unterricht zu nehmen, um mich auf die Prüfung zum JMLA in Gold vorzubereiten. Da will ich jetzt dran bleiben, weil ich gemerkt habe, dass es noch Potential und Luft nach oben gibt und ich mich persönlich auf meinem Instrument noch weiterentwickeln will.
blasmusik: Welchen Bezug hast Du zur BDB-Musikakademie und zum Musikcamp?
Philipp: Als Kind war ich mit meiner Familie einige Male in der Familienfreizeit in der BDB-Musikakademie. Zuletzt war ich im Frühjahr 2018 in der Musikakademie. Da habe ich den Goldkurs besucht und das JMLA in Gold abgelegt. Seit ich alt genug dafür bin, also seit sieben Jahren, war ich jedes Jahr im Musikcamp dabei. Ich finde es einfach faszinierend zu erleben, wie wir in einer Woche das Programm zu einem Konzert einstudieren. Am besten gefällt mir die Brassband, und natürlich spielen die Gemeinschaft, das Zusammensein und der Europa-Park auch eine große Rolle. 2018 hat es mit dem Musikcamp leider nicht geklappt, weil ich meine Ausbildung abgeschlossen habe und es irgendwie dann mit dem Urlaub nicht hingehauen hat. Aber 2019 habe ich fest vor wieder zu kommen.
blasmusik: Du warst zwar 2018 selbst nicht im Musikcamp, dafür hast Du mit Deiner Spende einem benachteiligten Kind die Teilnahme ermöglicht. Wie kam es dazu?
Philipp: Als die E-Mail mit dem Spendenaufruf kam, hatte ich gerade meine Ausbildung zum Elektroniker abgeschlossen. Meine Eltern haben mir die E-Mail weitergeleitet und irgendwie hat es halt gerade gepasst. Ich weiß ja selbst, wie toll es im Musikcamp ist und dachte, es wäre schön, mein erstes Facharbeitergehalt nach der Ausbildung sinnvoll zu verwenden und einem Kind, das sonst nicht die Chance dazu hätte, die Teilnahme am Musikcamp zu ermöglichen. Wenn viele meinem Beispiel folgen, wäre das eine tolle Sache!

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