100 Jahre Musikverein  Mariazell. Der Sommer ist auch immer die Zeit großen Musikfeste. Die größten werden im Rahmen von Jubiläen der Musikvereine gefeiert.
In diesem Sommer feierten im Verbandsgebiet folgende Vereine große Jubiläen:

  • 250 Jahre Stadt- und Kurkapelle Triberg
  • 200 Jahre Stadtkapelle Vöhrenbach
  • 150 Jahre Musikverein Dauchingen
  • 100 Jahre Musikverein Mariazell

Große Festzelte werden von den Vereinen aufgestellt. Weithin bekannte Topacts füllen die Zelte und hoffentlich auch die Kassen der Vereine.
Aber auch die traditionelle Blasmusik kommt nicht zu kurz. Große Umzüge, in denen vielen Kapellen aus dem Verbandsgebiet den Jubilaren gratulieren, bieten den Zuschauern ein musikalisches und farbenprächtiges Schauspiel.
Ein gern gesehener Gratulant ist auch stets das Seniorenblasorchester des Blasmusikverbandes Schwarzwald-Baar, das oft am Montagnachmittag im Rahmen des "Handwerkervespers" auftritt. So auch beim 100-jährigen Jubiläum des Musikverein Mariazell.

Bilder 100 Jahre Musikverein Mariazell

JMLA D1 in TennenbronnAm 05.07.2019 fand die Abnahme des Jugendmusikleistungsabzeichens (JMLA) in Tennenbronn statt. Das D1-Team rund um Sigrid Baumann durfte den Leistungsstand der Jugendlichen in Theorie und Praxis begutachten.
Fiona Günter mit ihrem Team vom Musikverein Frohsinn Tennenbronn sorgte für den passenden organisatorischen Rahmen in der Schule in Tennenbronn.
Dies war einer von vier Terminen pro Jahr, den der Blasmusikverband Schwarzwald-Baar den Musikvereinen zur Abnahme von D1-Prüfungen anbietet.

Großen Wert wird bereits bei der Abnahme des JMLAs in Bronze auf die Theorie gelegt. In einer gut 45 minütigen schriftlichen Prüfung müssen die Kinder ihren Leistungsstand bezüglich Rhythmus und Gehörbildung unter Beweis stellen. In der praktischen Prüfung am Instrument wird neben Tonleitern und den zwei Spielstücken auch das Spiel vom Blatt gefordert.

Ein wichtiger Bestandteil ist dann am Schluss das Feedback Gespräch. Dort werden die Stärken und Schwächen beim Vorspiel mit dem Absolventen durchgesprochen. Es geht jedoch auch weit darüber hinaus. Die Prüfer geben Hinweise und Tipps auch zu Haltung und Ansatz oder dem Instrument und Mundstück. Nur wenn alle Bestandteile zusammen harmonieren, kann ein optimaler Vortrag vom Jugendlichen umgesetzt werden.

Bilder JMLA D1 in Tennenbronn

Auf dem Blasmusikblog von Alexandra Link findet ihr eine Umfrage:

Welche Erwartungen hast Du als BlasmusikerIn an Deinen Blasmusikverband?

Bitte teilnehmen und weitersagen. Die Umfrage ist bis einschließlich 30. Juni 2019 offen.

Hier geht es zur Umfrage

 

VJBO Konzert 2019 in St. GeorgenHeinrich Glunz, der Präsident des Blasmusikverbandes Schwarzwald-Baar, betonte bei seiner Begrüßung in der vollbesetzten Stadthalle in St. Georgen, dass das VJBO kein Eliteorchester sei. Es ist ein Auswahlorchester, dessen Jugendliche ihr hervorragendes Spielen und Wissen in die Vereine der Städte und Gemeinden des Verbands übertragen. Dieses Können des VJBO konnten die Gäste dann auch im Programm unter Orchesterleiter Alexander Beer erleben, der ein „skandinavisches Programm“ präsentierte. Bei „Chess“ stammte die Musik von dem ABBA-Komponisten Duo Ulvaeus/Andersson. Die Zuhörer konnten ein musikalisch hervorragend abgestimmtes Orchester erleben, das in begeisternder Art und Weise den Kampf der Schachmeister musikalische umsetzte. Mit dem „Einzugsmarsch der Bojaren“ von Johann Halvorsen und der „Aladdin-Suite“ von Carl Nielsen präsentierte das VJBO weitere nordische Komponisten. Mit dem berühmten norwegischen Marschklassiker „Valdres“, erklangen zum Schluss des Programms noch einmal sehr feine und präzise gespielte nordische Melodien.

Der Doppelkonzertpartner, das Kreisverbandsjugendblasorchester Rottweil-Tuttlingen unter Leitung von Rudolf Barth, stellte sein Programm unter das Motto „Lebensfreude“. In den Stücken „La Corona d’Italia“ (Italien)  oder dem Trompeten-Solo „El Sol de Sevilla“ aus Spanien sowie „Fiddler on the Roof“ (Anatevka) spielte Rudolf Barth Stücke aus allen Weltregionen. Mit „Caribbean Symphonette“ von Franco Cesarini schloss das KVJBO das Programm ab. Hier konnten die Zuhörer noch einmal die Lebensfreunde hautnah erleben. Die karibischen Tänze in wurden in komplizierten Rhythmen homogen, präzise und dennoch locker dem begeisterten Publikum präsentiert.

Alexandra Götz, die Vorsitzende der Bläserjugend Schwarzwald-Baar, bedankte sich am Schluss bei allen Beteiligten und würdigte insbesondere das große Engagement der beiden Orchesterleiter.

Bilder VJBO Konzert 2019 in St. Georgen

Bilder KVJBO

VJBO Konzert 2019 St. GeorgenIn einem Doppelkonzert am Sonntag, 7. April 2019 begegnen sich die beiden Verbandsjugendblasorchester Schwarzwald-Baar (VJBO) und das Kreisverbandsjugendblasorchester Rottweil-Tuttlingen (KVJBO). Das Konzert findet in der Stadthalle St. Georgen statt und dauert zwei Stunden. Der Eintritt kostet 9 Euro. Schüler und Studenten zahlen 5 Euro.
Zu Beginn eines skandinavischen Programms spielt das VJBO Schwarzwald-Baar unter seinem Dirigenten Alexander Beer den „Einzugsmarsch der Bojaren“
 von Johann Halvorsen (Norwegen). Diese Musik eröffnet nicht nur das Konzert, sondern ist auch zugleich ein wunderbarer Einstieg in die folgende „Aladdin-Suite“ von Carl Nielsen. Dieser stammte zwar aus Dänemark, entführt aber in den Suiten-Sätzen in orientalisch-exotische Welten. Ein Exportschlager aus Schweden war das Musical „Chess“, das eine Geschichte um zwei Schachspieler aus Russland und den USA in Zeiten des Kalten Krieges erzählt. Die Musik stammt vom ABBA-Komponisten Duo Ulvaeus/Andersson, das sich anders als erwartet von einer sehr sinfonischen Seite zeigt. Vor der Pause erklingt wie zu Beginn noch einmal ein Marschklassiker aus Norwegen - der berühmte Konzertmarsch „Valdres“ von Johann Hanssen.

In der zweiten Konzerthälfte tritt das KVJBO unter der Leitung von Rudolf Barth auf und eröffnet mit dem klangvollen Originalwerk „La Corona d’Italia” (Gioachino Rossini). Mitreißend geht es zu in den sinfonischen Tänzen von Jerry Bock aus dem alten, erfolgreichen Broadway-Musical „Fiddler on the Roof“ (Anatevka). Südliche Klänge aus Spanien und drei Trompetensolisten werden in „El Sol de Sevilla” von Bertrand Moren zu hören sein. Er ist ebenso Schweizer wie sein Landsmann Franco Ceserini, dessen neues Werk „Caribbean Symphonette” den Konzertabend abrunden wird.

Download Programm